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Einmaleins sichern, Division mit Rest

In Klasse 3 muss das Einmaleins sitzen. Teilen ist dann nur das Einmaleins rückwärts.

Was passiert da?

Alle Reihen des kleinen Einmaleins werden in Klasse 3 automatisiert, und mit ihnen die Umkehrung: Wer 7 · 8 = 56 kann, kann auch 56 : 8 = 7. Bei „47 : 8“ ist die Frage, wie oft die 8 hineinpasst. Es sind 5 Mal (40), und 7 bleiben übrig. Das ist die Division mit Rest.

Auf dem Einmaleins bauen auch die Aufgaben mit Zehnerzahlen auf: 6 · 40 ist 6 · 4 und eine Null dazu. Jede Lücke im Einmaleins taucht deshalb später in der schriftlichen Multiplikation wieder auf.

Was zuhause hilft

Üben Sie kurz und gemischt: täglich fünf Minuten, einzelne Aufgaben quer durch alle Reihen. Schwierige Aufgaben markiert das Kind selbst (meist 6 · 7, 6 · 8, 7 · 8, 7 · 9); diese kommen öfter dran.

Für die Division mit Rest hilft eine Frage: „Welche Aufgabe aus der 8er-Reihe liegt am nächsten, ohne drüber zu sein?“ Das ist die Kernaufgabe, der Rest ist die Differenz. Spielen Sie es mit Murmeln oder Münzen: 23 Stück an 4 Kinder verteilen, was bleibt?

Was dabei schiefgehen kann

Ein Rest, der so groß ist wie der Teiler oder größer, ist ein Warnzeichen: bei 47 : 8 = 4 Rest 15 passt die 8 noch einmal hinein. Der Rest muss immer kleiner sein als der Teiler.

Auch beim Aufsagen der Reihe passieren Fehler, weil das Kind sie nur von vorn kennt. Üben Sie die Reihen auch rückwärts und aus der Mitte. Und sagen Sie ruhig, dass Rest-Aufgaben auch im Alltag vorkommen: Bleibt ein Stuhl übrig, wenn 25 Gäste an 4er-Tische sollen?

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